Die Schützenjugend des Schützenverein Doenhausen e.V. machte sich bereits zum zweiten Mal auf den Weg in den Kletterpark nach Verden. Bei strahlendem Sonnenschein begann der Tag zunächst mit einer ausführlichen Einweisung in die Sicherheitstechnik, bevor es für die Teilnehmer in die unterschiedlichen Parcours und Höhen ging. Begleitet wurden die Jugendlichen dabei auch von vier Erwachsenen, die ebenfalls den Weg in luftige Höhen wagten.
Auch in diesem Jahr wuchsen viele der jungen Kletterer über sich hinaus. Was vom sicheren Boden aus oft noch leicht und problemlos aussieht, stellte sich in mehreren Metern Höhe schnell als echte Herausforderung heraus. Besonders beeindruckend war dabei der starke Teamgeist innerhalb der Gruppe. Kam jemand an einer schwierigen Stelle nicht weiter, unterstützten und motivierten die anderen Teilnehmer sich gegenseitig. Egal ob jung oder etwas älter – gemeinsam wurde angefeuert, geholfen und Mut gemacht, bis auch scheinbar unüberwindbare Hindernisse gemeistert waren.
Am Ende wagten sich viele sogar an die besonders anspruchsvollen 10-Meter-Parcours. Für alle Teilnehmer stand letztendlich fest, dass sie stolz auf ihre Leistung sein können und an diesem Tag erneut über sich selbst hinausgewachsen sind.
Bei der Kreismeisterschaft Lichtpunkt des Schützenkreises Nienburg/Weser war der Schützenverein Doenhausen in diesem Jahr nicht nur sportlich stark vertreten, sondern auch Ausrichter der gesamten Veranstaltung im Schützenhaus Eystrup. Über 100 Lichtpunktkids gingen an den Start und sorgten für einen spannenden Wettkampftag voller Ehrgeiz, Freude und Begeisterung. Damit neben dem sportlichen Wettkampf auch der Spaß nicht zu kurz kam, bot der Schützenverein Doenhausen zusätzlich Bogen- und Blasrohrschießen an, was von vielen Kindern mit großer Begeisterung angenommen wurde.
Ein besonderer Gast war auch in diesem Jahr wieder Veras magische Farbenwelten. Mit viel Kreativität und Geschick zauberte Vera zahlreichen Kindern bunte Motive auf Gesichter und Arme und sorgte damit für viele strahlende Augen und zusätzliche Begeisterung rund um die Veranstaltung.
Auch sportlich konnte sich Doenhausen mehr als sehen lassen. In der Kreismeisterschaft Lichtgewehr Gruppe 1 sicherte sich Felix Lian Elias Groth mit starken 202,3 Ringen den Vizetitel und wurde Kreismeisterschaftszweiter. Jarno Winsemann folgte direkt dahinter auf Platz 4 mit 199,4 Ringen, während Marlon Kretzschmer mit 197,0 Ringen Rang 6 belegte. Ebenfalls stark präsentierte sich Doenhausen in Gruppe 2. Malik von Ohlen erreichte mit 206,8 Ringen einen hervorragenden 6. Platz. Lena Schreiber kam mit 205,0 Ringen auf Rang 9, dicht gefolgt von Lyan Kretzschmer mit ebenfalls starken 204,9 Ringen auf Platz 11. Linea Winsemann belegte mit 197,8 Ringen Platz 20.
In Gruppe 3 gelang Lena Schreiber dann sogar der große Erfolg: Mit 193,8 Ringen wurde sie Kreismeisterschaftszweite und sicherte sich Silber für Doenhausen. Linea Winsemann belegte mit 169,4 Ringen Rang 6. Lyan Kretzschmer kam mit 121,4 Ringen auf Platz 14.
Auch in Gruppe 4 stand Doenhausen auf dem Podest. Martha Gowitzke schoss starke 199,7 Ringe und wurde Kreismeisterschaftszweite. Mia-Jolie Huth erreichte mit 182,1 Ringen Platz 9. Emma Köhr belegte mit 159,0 Ringen Rang 25, Milan Meyer mit 158,0 Ringen Platz 27 und Mila Marie Sophie Groth mit 153,2 Ringen Platz 28.
In der Mannschaftswertung sitzend aufgelegt zeigte Doenhausen ebenfalls seine Stärke. Doenhausen 1 erreichte mit 614,1 Ringen einen hervorragenden 2. Platz und wurde damit Vize-Kreismeister. Auch Doenhausen 2 überzeugte mit 602,1 Ringen auf Platz 6. In der Mannschaftswertung stehend aufgelegt sicherte sich Doenhausen 2 mit 552,5 Ringen sogar den 2. Platz. Doenhausen 1 erreichte dort mit 509,5 Ringen Rang 8.
Auch mit der Lichtpistole war Doenhausen erfolgreich vertreten. In der traditionellen Lichtpistole Gruppe 1 erreichte Lyan Kretzschmer mit 54,2 Ringen Platz 3 und sicherte sich damit Bronze. In der Lichtpistole Schüler II freistehend wurde Felix Löwen mit starken 142,6 Ringen Kreismeister und holte den Titel nach Doenhausen.
Für den Schützenverein Doenhausen war diese Kreismeisterschaft damit ein voller Erfolg: viele begeisterte Kinder, zahlreiche starke Platzierungen und sogar ein Kreismeistertitel mit der Lichtpistole durch Felix Löwen.
Roland Köhr - der neue stelllvertretende Vorsitzende
Mit einer Nachricht hatte im Schützenverein Doenhausen wohl kaum jemand gerechnet: Der stellvertretende Vorsitzende Herbert Gaßner teilte dem Vorstand mit, dass er Mitte April Niedersachsen verlassen und nach Steinbach am Wald in Bayern ziehen wird.
Für den Verein hat diese Entscheidung spürbare Folgen, denn Gaßner hatte gleich mehrere Funktionen inne. Neben seinem Amt als stellvertretender Vorsitzender war er auch Schießsportleiter, Schießsportleiter Bogen sowie Obmann für Blasrohr. Damit wurden auf einen Schlag vier wichtige Vorstandspositionen frei. Der Vorstand reagierte schnell und berief eine vorgezogene Vorstandssitzung ein, um die Aufgaben bis zur nächsten regulären Wahl neu zu verteilen.
Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Roland Köhr gewählt und übernimmt damit die Position an der Seite von Vereinsvorsitzender Ina Müller. Die Leitung des Schießsports übernehmen künftig Markus Groth mit Dirk Fellhauer gemeinsam.
Für den Bogenbereich wurde Markus Steinmeyer mit der sportlichen Leitung betraut. Lediglich die Position des Obmanns für Blasrohr bleibt zunächst unbesetzt.
Der Vorstand nutzte die Gelegenheit, um Herbert Gaßner für seine langjährige und engagierte Arbeit zu danken. Über viele Jahre hinweg hat er den Verein mit großem Einsatz unterstützt und wichtige Aufgaben übernommen. Eine offizielle Ehrung für seine Verdienste ist für Januar 2027 vorgesehen.
Die Disziplin Luftgewehr Auflage erfreut sich im Schießsport immer größerer Beliebtheit. Viele Sportschützen, die früher freistehend geschossen haben, wechseln mit zunehmendem Alter in diese Variante. Dabei wird das Gewehr auf einer speziellen Auflage abgestützt. Der sportliche Anspruch bleibt dennoch hoch, denn Konzentration, Atmung und ein sauberer Abzug entscheiden weiterhin über den Erfolg.
Geschossen wird – wie beim klassischen Luftgewehr – auf eine Distanz von 10 Metern. Ein Wettkampf umfasst in der Regel 30 Wertungsschüsse, bei denen oft sogar in Zehntelringen gewertet wird. Besonders im Seniorenbereich bietet diese Disziplin die Möglichkeit, auch im höheren Alter aktiv am Wettkampfsport teilzunehmen.
Ein beeindruckendes Beispiel dafür ist Walter Müller vom Schützenverein Doenhausen. Mit fast 88 Jahren steht er noch immer regelmäßig am Schießstand. Inzwischen schießt der Seniorsportler im Sitzen, was jedoch nicht weniger anspruchsvoll ist. Auch er muss im Wettkampf 30 Schuss abgeben und trainiert dafür jeden Freitag in seinem Heimatverein.
Bei der diesjährigen Kreismeisterschaft des Schützenkreises Nienburg war Walter Müller der älteste Teilnehmer im Starterfeld. Mit Gerd Peters und Gerhard Heine (beide Jahrgang 1941) waren zwei weitere erfahrene Auflageschützen am Start – und damit immerhin noch drei Jahre jünger als der Doenhauser Sportschütze.
Das Luftgewehr-Auflageschießen zeigt damit eindrucksvoll, dass Schießsport ein Sport für alle Generationen ist und Leidenschaft sowie Präzision auch im hohen Alter nichts von ihrer Faszination verlieren.
Bei der diesjährigen Kreismeisterschaft Luftpistole im Schützenkreis Nienburg hat der Schützenverein Doenhausen e.V. erneut seine sportliche Klasse unter Beweis gestellt. Mit mehreren Podestplätzen und insgesamt fünf Kreismeistertiteln präsentierten sich die Doenhauser Schützen in sehr guter Form.
Besonders erfolgreich war der Nachwuchs: Julian Löwen sicherte sich in der Schülerklasse mit der Luftpistole den 1. Platz und erreichte 169 Ringe. Im Mehrkampf steigerte er sich auf starke 338 Ringe. Auch in der Disziplin Standard Schüler überzeugte er mit 341 Ringen und holte seinen dritten Tagessieg.
Ebenfalls ganz oben auf dem Podest stand Abby Niebuhr in der weiblichen Jugendklasse. Mit 351 Ringen sicherte sie sich überzeugend den Kreismeistertitel und bestätigte ihre derzeit sehr gute Form. Mia Steinmeyer startete ebenfalls in der weiblichen Jugendklasse und holte sich mit 272 Ringen den 5. Platz.
In der Damen I-Klasse erreichte Jeanette Köhr mit 329 Ringen einen guten 3. Platz, während Nadine von Ohlen mit 321 Ringen Rang 5 belegte. In der Herren II-Klasse überzeugte Roland Köhr mit hervorragenden 361 Ringen und Platz 2.
Auch im Auflagebereich war Doenhausen vertreten. Herbert Gaßner belegte bei den Senioren I mit 257,5 Ringen Rang 5. Ina Müller sicherte sich bei den Seniorinnen II mit 267,0 Ringen den Kreismeistertitel.
Im Mix-Team-Wettbewerb unterstrich Roland Köhr mit 271 Ringen seine starke Form und gewann die Einzelwertung, während Jeanette Köhr mit 251 Ringen ebenfalls zum guten Mannschaftsergebnis beitrug. In der Teamwertung erreichte der Schützenverein Doenhausen mit 522 Ringen einen hervorragenden 2. Platz.
Emil Hohmann (15 Jahre) - links- holt die Silbermedalle
Vor rund fünf Monaten begann für den 15-jährigen Emil Hohmann eine kleine Reise, die schnell große Fahrt aufnahm. Eigentlich begleitete er nur seinen Großvater Gerhard Grönke zu dessen Training im Schützenverein Doenhausen. Dafür nimmt Emil jedes Mal rund zwei Stunden Zugfahrt aus Hamburg in Kauf. Aus dem Zuschauen wurde Mitmachen, aus gelegentlichen Besuchen ein fast wöchentliches Training.
Das Talent blieb nicht lange unentdeckt. Bereits nach kurzer Zeit folgte die Meldung zur Kreismeisterschaft des Schützenkreis Nienburg – mit dem starken Ergebnis: Kreismeister der Jugendklasse. Kurz darauf die nächste gute Nachricht: Das Limit für die Landesmeisterschaft war erreicht.
Bei der Landesmeisterschaft in Schwarmstedt zeigte Emil dann Nervenstärke. Nach den ersten 30 Schuss lag er ringgleich an der Spitze – gemeinsam mit Nele Nehring vom SV Hope. In der zweiten Runde kostete ein kleiner Patzer ein paar Ringe und brachte Nele einen Vorsprung von drei Ringen. Emil ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und beendete den Wettkampf mit starken 375 Ringen.
Am Ende bedeutete das die Silbermedaille – mit satten 90 Ringen Vorsprung auf Platz drei. Eine beeindruckende Leistung, vor allem angesichts der kurzen Trainingszeit und der weiten Anreise. Emil hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt. Man darf gespannt sein, wohin sein Weg im Bogensport noch führt.
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